1861-2001 | Adam Gottlieb Hermann Muthesius
Vortrag anlässlich der Vorstellung der Broschüre "Herrenhaus Wendgräben"
Sehr geehrte Mitglieder der Familie von Wulffen, sehr geehrter Herr von Bismarck, sehr geehrter Herr Petzold, sehr geehrte Frau Dr. Bremer,

letztendlich haben wir den Bau eines Herrenhauses in Wendgräben der Geburt eines Kindes zu verdanken.

Mit der Geburt Hans Jürgen Traugott Dajo von Wulffens am 9. November 1909 entschieden sich die Eltern im "Sinne des durch die Generationen bewährten englischen Landlebens für deutsche Verhältnisse" bauen zu lassen. Hans Waldemar von Wulffen und seine Frau Martha, die Bauherren, beriefen Adam Gottlieb Hermann Muthesius zum Architekten.
Wer war Hermann Muthesius? Welche Stellung nahm er innerhalb der Architektenschaft des Kaiserreichs nach 1900 ein?

Heimat

Muthesius wurde vor gut 140 Jahren in Groß-Neuhausen geboren. Groß-Neuhausen liegt am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens. 25 km südwestlich des Ortes regiert heute Ministerpräsident Bernhard Vogel. Groß-Neuhausen gehörte seit dem Wiener Kongreß und bis zur Gründung des Freistaates Thüringen dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach an. Nur wenige hundert Meter trennten das thüringische Groß-Neuhausen vom preußischen Kölleda.

Hermann Muthesius machte sich anscheinend nicht viel aus seiner thüringischen Staatsangehörigkeit. In der Weimarer Republik nannte er in einem alliierten Geleitschein für die Einreise in die britische Zone Preußen als den Staat, dem er sich zugehörig fühlte.

Schule

In Groß-Neuhausen besuchte Muthesius die Volksschule, beim Dorfpfarrer lernte er Französisch, Deutsch und Musik. Sein Vater, der Maurermeister Ehrenfried Muthesius, lehrte den Sohn das Maurerhandwerk. Dem sechsmonatigen Vorbereitungskurs an einemhalleschen Lehrinstitut folgte die vierjährige Schulzeit in der großherzoglichen Residenzstadt Weimar (1878-82). Großherzog Karl Alexander (1818-1901) ließ in seiner Regierungszeit die Wartburg (1838-90) wiederaufbauen, errichtete das Weimarer Landesmuseum (1863) und hatte 1860 die Kunsthochschule gegründet.

Die Prüfungskommission der Realschule I. Ordnung beurteilte das sittliche Verhalten des 20jährigen ebenso wie seinen Fleiß und sein wissenschaftliches Interesse mit der Note "sehr gut" (1882). Die Kommission entließ den jungen Mann, der angab, Architekt werden zu wollen, mit Auszeichnung und "den besten Wünschen für sein ferneres Wohlergehen."

Studium

Muthesius studierte anschließend in Berlin zunächst Philosophie und Kunstwissenschaft, dann Architektur an der Technischen Hochschule Charlottenburg.
Julius Posener, Architekturkritiker und Bewunderer der Häuser Muthesius´, schrieb 1989 über die Ausbildung an der TH Charlottenburg:

 


Muthesius (am Tisch) als Abiturient (1882)

"Das Studium der Architektur an der TH wurde damals, im Jahre 1923, noch genauso betrieben wie ich weiß nicht wie lange vorher." (...) "...der Betrieb war schulmäßig. Es gab in jedem Fach eine Anzahl vorgeschriebener ´Bögen´, die man abzugeben hatte: fünf für `Antike´, zehn für ´Baukonstruktion´, acht für ´Statik´ und so weiter. Da diese Bögen sich seit langem nicht geändert hatten, haben kluge Studenten sie über einer Glasplatte ´abgekupfert´. Das galt besonders für die Antikebögen, und der Antikeprofessor, der das wusste, hielt die Bögen, die man ihm gab, ans Licht, um zu sehen, ob irgendwelche Punkte mit dem Zirkel durchstochen waren. Erblickte er solche Zeichen des Abkupferns, bekam er einen Wutanfall und strich die Zeichnung mit einem Kopierstift durch. (...) Später erfuhr ich, dass Erich Mendelsohn alle seine Vorexamensbögen von einem Kommilitonen gekauft hatte, der sie nicht mehr brauchte. Nur den Namen hat er sorgfältig entfernt. Nachdem ich dies wusste (...) fühlte ich meine Wut gegen das System der Bögen bestätigt; wahrscheinlich waren es schon zu Mendelsohns Zeiten die gleichen, die auch wir noch zu machen hatten." (Posener II, 141)

Mendelsohn, der Architekt des Potsdamer Einsteinturms, der Stuttgarter und Chemnitzer Schocken-Warenhäuser, der Luckenwalder Schuhfabrik, hatte eine Generation nach Muthesius an der Charlottenburger TH studiert.

Hermann Muthesius verband Studium und Lehre. Er arbeitete in Paul Wallots Berliner Baubüro gerade zu der Zeit, in der der gebürtige Oppenheimer den Reichstag (1884-94) baute.

Erfahrungen im Ausland

Nach dem Studium erhielt Muthesius den Auftrag, nach Tokio zu gehen. Er sollte laut Vertrag an einer "Reihe dortiger Staatsbauten teilnehmen", u.a. dem Parlamentsgebäude. In Tokio entstand Muthesius´ erstes Bauwerk, die deutsche evangelische Kirche. Erster Förderer des Kirchenbaus war der Weimarer Großherzog Karl Alexander. Muthesius nahm am gesellschaftlichen Leben teil; wir finden seinen Namen im Programmheft eines Konzertes (1889). In einem Mozartschen Trio war er der Pianist.

Die Rückreise ins Deutsche Reich führte den fleißigen Notizbuchschreiber vier Monate lang durch China, Siam, Indien und Oberägypten. Zurück in der Heimat leitete er den Hochbauteil des Zentralblattes der Bauverwaltung und der Zeitschrift für Bauwesen (1894-Sept. 1895). Aufgrund der mit Auszeichnung bestandenen Baumeisterprüfung erhielt Muthesius die Möglichkeit, Italien zu bereisen; der Reisebericht des 35jährigen wurde auf ministerielle Veranlassung veröffentlicht.

Anna und Hermann Muthesius in ihrem Haus "The Priory", Hammersmith, um 1900

 

1896 trat Muthesius seinen Dienst an der Deutschen Botschaft in London an. Sechs Jahre sandte Muthesius nunmehr Berichte über englische Architektur, Kunst und englisches Leben nach Deutschland. Im Deutschen Reich wurden Muthesius´ Berichte in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. Der Name Muthesius wurde in kürzester Zeit - auch außerhalb der Fachwelt - mit englischer Kultur und englischem Leben gleichgesetzt.

Muthesius-Rezeption im Deutschen Reich

Der Architekt Paul Schultze-Naumburg hatte 1903, im letzten Londoner Jahr Muthesius´, in der konservativen Zeitschrift "Kunstwart" geschrieben:

"Muthesius ist Architekt und technischer Attaché der deutschen Gesandtschaft in London. In diesem Amt lebt er seit sieben Jahren dort und ist ein gründlicher Kenner der englischen Baukunst geworden. Das meiste, was darüber neuerdings in deutschen Geistesbesitz übergegangen ist, verdanken wir ihm." (Kunstwart, 1903, S.125)


Warum ist diese Aussage Schultze-Naumburgs für ein Verständnis Muthesius' so wichtig? Paul Schultze-Naumburg war seit 1900 bekannt für seine "Kulturarbeiten". In diesen Büchern zeigte Schultze-Naumburg anhand von photographischen Gegenüberstellungen Beispiele guten und Beispiele schlechten Bauens.

Auf den Punkt gebracht lautete Schultze-Naumburgs Kritik am damaligen Landhausbau: "Man macht die Häuser (...) auf dem Reißbrett und pflanzt sie irgendwo hin." Nicht die natürliche Umgebung habe sich dem Haus anzupassen, sondern das Haus der Umwelt. Schultze-Naumburg wurde in der Weimarer Republik und dann im III. Reich ein "nicht unbedeutender Vertreter der national-sozialistischen Kulturauffassung." (Posener II, 302) Er erhielt den Auftrag (1934), die Weimarer "Nietzsche-Gedächtnishalle" zu bauen (Simon-Ritz/Ulbricht, in: Wege nach Weimar, S.171f).

Zusammengerfaßt: Selbst der von Julius Posener als "Kultur-Nationalist" bezeichnete Schultze-Naumburg erwies dem Mittler zwischen Deutschland und England, Hermann Muthesius, seine Reverenz.

Gründung des Deutschen Werkbundes

Doch führte die Gleichsetzung Muthesius´ mit England wenige Jahre später (1907) zu harten Anschuldigungen seitens des "Fachverbandes für die wirtschaftlichen Interessen des Kunstgewerbes."

Der Fachverband wie die Sensationspresse beschwerten sich über Muthesius, der behauptet habe, "die deutsche Kunstindustrie mache zu viel Schund, und weil er verlange, sie möge solider und schöner arbeiten lernen." Muthesius, der "nichts könne und nichts sei, überhaupt gar zu gern mit Engländern verkehre", solle "das öffentliche Reden und Schreiben" verboten werden, "die Berliner Kaufmannschaft und die Handelskammer sollen ihm sein neues Lehramt an der Handelshochschule nehmen." (Kunstwart, 1907, S.229f.)

Unmittelbare Folge dieser scharfen Reaktion der organisierten kunstgewerblichen Industrie auf Muthesius´ Rede war der Austritt der Hellerauer Dresdener Werkstätten, der Königlichen Manufaktur Nymphenburg und des Fabrikanten Peter Bruckmann aus dem Fachverband. Mittelbar führte die sogenannte "Muthesius-Hetze" zur Gründung des Deutschen Werkbundes. Die englische Arts and Crafts - Bewegung hatte einen Widerspruch zwischen Kunst und industrieller Kunstherstellung gesehen. Erstes Ziel des Werkbundes war, diesen Widerspruch zu überbrücken, ohne aber die Realität industrieller Produktion zu leugnen. Die Deutschen sprachen "vom Künstler auf der einen, vom Arbeitenden auf der anderen" Seite - sie akzeptierten die Realität der Arbeitsteilung.

Beamter und freier Architekt in Berlin (1904-26)

1904 wurde der mittlerweile promovierte Muthesius zum Regierungs- und Gewerbeschulrat von Königs Gnaden bestallt. In diesem Jahr baute er sein erstes Landhaus in der Knesebeckstraße in Berlin-Lichterfelde. Das Haus wurde zu einer Sensation, die Leute pilgerten nach Lichterfelde um das "englische Haus" zu sehen.

Denkmalschutz

In dieser Zeit wehrte sich Muthesius gegen die "`Wiederherstellung´ von Baudenkmälern". Vor seinen Augen schwebte die Vollendung des Kölner Doms, aber sicherlich auch die unter Großherzog Karl Alexander 1890 abgeschlossene Erneuerung der Wartburg. Nun sollte die Reihe an das Heidelberger Schloß kommen. Der Wunsch, eine Ruine durch möglichst originalgetreue "Wiederherstellung" ihrem ursprünglichen Zustand anzunähern, führe zur Vernichtung der überkommenen Bausubstanz. Je geringer die ersichtliche Differenz von Alt und Neu, desto größer der Verlust historischer Substanz. Viel sinnvoller sei es, der "Neuschöpfung" den Charakter "eines Baues der Jetztzeit deutlich" aufzuprägen (Neue Deutsche Rundschau, 1902, S.156ff).

Gegen den Jugendstil - für wohngerechte Häuser

Gleichzeitig verurteilte Muthesius die aus Belgien stammende Bewegung des Art Nouveau, die wiederum durch die englische "Arts and Crafts"-Bewegung beeinflusst worden war (Benevolo I, S.318f).

Der Jugendstil missachte die Vorgaben des Materials: "Die (...) gefühlvolle Geschwungenheit aller Linien (...) nimmt auf kein Material Rücksicht, sie zwingt das Buchornament, den Messingleuchter und das Möbel in gleicher Weise in ihren Bann." (SA & BK, S.59) Auf den alten Baukörper würden jetzt "Pflanzenornamente und Bäumchenmotive" geleimt, ohne dass sich in der inneren Struktur des Gebäudes etwas geändert habe. Muthesius sah die Lösung in der "Übereinstimmung von Wesen und Form" des Baues; das Haus müsse "genau nach dem Zweck" gestaltet werden, dem es dienen solle (S.50).

"A house is to live in, not to look at" (Francis Bacon)

Unter diesem Motto kämpfte Muthesius für eine "selbständige bürgerliche Kultur" (KG & A, S.35). Eine selbständige bürgerliche Kultur fing für Muthesius im eigenen Haus, in der eigenen Wohnung an: "Jeder Einzelne hat es in der Hand, das Zimmer, in dem er lebt, vernünftig-künstlerisch zu gestalten."(SA & BK, S.60) Aber, so stellte Muthesius fest, "der Deutsche" habe im Unterschied zum Engländer "kein eigentliches Haus". Muthesius sah es als seine persönliche aber auch amtliche Aufgabe an, "dem Deutschen" ein Haus zu bauen, das "seinen" Bedürfnissen entsprach.

Bis zu seinem Tod schuf Muthesius 69 Landhäuser, sieben Stadt- und Geschäftshäuser, Siedlungen in Dresden-Hellerau, Duisburg, Emden, Alt-Glienecke, Halberstadt, Leipzig-Lößnig und - Marienbrunn, Stettin, Königsberg, Herleshausen, Berlin-Tempelhof, Vacha, Nauen und Grünberg. Für die Ausstellung "Sparsame Bauweise" 1919 entwickelte der als Landhausarchitekt bekannt gewordene Muthesius - ein Arbeiterhaus.

Das Herrenhaus Wendgräben ist eines der Landhäuser, die Muthesius im heutigen Sachsen-Anhalt gebaut hat. Andere befinden sich in Freist nordwestlich von Halle und in Halberstadt. Beide werden genutzt und sind damit vor dem Verfall bewahrt. Wendgräben ist - mit Einschränkungen - "ein englisches Landhaus (...) im Programm und in der Grundrissanordnung" (Posener I, S.133).

Nach der Revolution

Obwohl Muthesius´ Wirken nach dem Fall des Kaiserreichs weit weniger im Rampenlicht der Öffentlichkeit erfolgte, blieben er und sein schriftstellerisches Werk Bezugspunkte der Architekturdiskussion. Mitte der 20er Jahre besuchte ein junger Student der TH Charlottenburg, Julius Posener, mit seinen Eltern den ergrauten Landhausbaumeister:

"Muthesius zeigte uns alles, immer die praktische Seite betonend. Besonders eindrucksvoll fand ich es, wie er eine schmale Tür in einem der Wandschränke des Arbeitszimmers öffnete und die Leiter herausholte, die dazu diente, die im Oberteil der Wand fast unsichtbaren oberen Fächer zu öffnen (...) Anschließend tranken wir Tee in jenem langgestreckten Raum, und Muthesius sprach von van de Velde. (...) Es herrschte eine gewisse Verlegenheit bei diesem Besuch. Muthesius, der schon lange nicht mehr zu den führenden Architekten der Zeit gehörte, war wohl zufrieden, daß ein junger Architekt ihn sehen wollte, aber er muß es auch ein wenig merkwürdig gefunden haben. (...) Ich meinerseits konnte nicht wissen, daß er damals - es muß 1925 gewesen sein - ein tiefenttäuschter Mann war, einer, der über die moderne Bewegung der zwanziger Jahre den Kopf schüttelte und dessen letzte Häuser wie das Haus Tuteur gegenüber der Technischen Hochschule die eigene Erfahrung leugneten." (Posener II, 154)

Muthesius mit Sohn Eckhart und Tochter Renata

Der "modernen Bewegung" der zwanziger Jahre machte Muthesius denselben Vorwurf wie schon 1902 dem Jugendstil: Die Bauhaus-Moderne sei letztlich eine Erscheinung, die bald dem Wechsel der Mode zum Opfer fallen werde: "Mit heiligem Eifer und mit Überzeugungstreue wird jede neue Strömung als das Wahre von den Künstlern verkündet und durch Manifeste erhärtet." (K & M, 1928)

Besonders die Begründung der Bauhaus-Moderne als zweckdienlich und wirtschaftlich musste Muthesius herausfordern. War er doch derjenige gewesen, der immer wieder gefordert hatte, dass das Haus "genau nach dem Zweck" gestaltet werden solle, dem es zu dienen habe. Die Wirklichkeitsbeschreibung der "modernen Bewegung" der 20er Jahre, dass die Form der Funktion folge, lehnte Muthesius vehement ab.

In der Wirklichkeit, so Muthesius, passten sich die Formen ganz anderen Forderungen an: Bauherren gaben dem Architekten vor, dass die Straßenfassade des Hauses besonders hübsch aussehen solle. Frauen - so Muthesius - "nehmen jede Unbequemlichkeit, ja, jede Widersinnigkeit der Mode gern auf sich, wenn sie es nur erreichen, gut auszusehen." (K & M, 1928)

Dies waren die Erfahrungswerte eines Architekten, der in England gelernt hatte, dass die Grundbedingung eines guten Hausbaus ein selbstbewusster Bauherr ist. Nur der Bauherr, der auf das Prunken mit neuerworbenen Reichtümern verzichtete, konnte ein Landhaus bauen, dass dem Ideal des englischen Vorbildes nahe kam.

Motto: "More Matter, with less art."

Norbert Böhnke, M.A.

Literatur: Hermann Muthesius im Werkbund-Archiv. Eine Ausstellung des Werkbund-Archivs im Martin-Gropius-Bau vom 11. Oktober - 11. November 1990, Berlin 1990; Benevolo I = Leonardo Benevolo: Geschichte der Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts, 6.A., 1994, SA & BK = Hermann Muthesius: Stilarchitektur und Baukunst, 1902; KG & A = ders.: Kunstgewerbe und Architektur, 1907; ders.: K & M = Kunst und Modeströmungen, in: Wasmuths Monatshefte für Baukunst, 1928, S.496ff; Posener I = Julius Posener: Muthesius als Architekt, in: Berlin auf dem Wege zu einer neuen Architektur, Berlin 1979; Posener II = Julius Posener: Fast so alt wie ein Jahrhundert. Erw. Neuausgabe, Basel/Berlin/Boston, 1993; Simon-Ritz/Ulbricht = Frank Simon-Ritz u. Justus H. Ulbricht: "Heimatstätte des Zarathustrawerkes", in: Wege nach Weimar (Kat.), 1999

- zurück -