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Magdeburger Volksstimme - Regionalausgabe Zerbst/Anhalt,
29.05.2001 |
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| Neue
Publikation über das Schloss Das "Woher" von Wendgräben Von Antje Rohm |
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Wendgräben. "Viele Menschen kommen nach Wendgräben,
sind begeistert von dem Haus und seinem Ambiente und wollen mehr über
sein Woher wissen. Diese Fragen sind nun besser zu beantworten", freut sich
Ulrich Petzold, Vorsitzender des Freundeskreises Wendgräben. Grund ist
die frisch erschienene und am Freitag präsentierte Broschüre "Wendgräben".
Erschienen ist das Heft in der Reihe "Schlösser und Gärten
in Sachsen- Anhalt" der Deutschen Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e. V. und
ihres Freundeskreises. |
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Schloß Wendgräben ist Thema der
neuen Publikation der Deutschen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.
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Mit der Schriftenreihe, dessen viertes Heft "Wendgräben" ist, und mit weiteren Veranstaltungen vor Ort "sollen der Wert ländlicher Schloßbaukunst und die Kulturleistungen ihrer Besitzer in der Vergangenheit breiten Kreisen der Öffentlichkeit wieder näher gebracht werden. (...) Wir möchten das Kulturerbe unserer Väter herausstellen und zeigen, wie wichtig es ist, dieses für die Nachwelt zu erhalten", schreibt er im Vorwort der Publikation. Deren Autor ist Nobert Böhnke, der maßgeblich von Dr. Irene Roch-Lemmer unterstützt wurde. Grundlage der jetzigen Veröffentlichung, so berichtet er, war eine fünfseitige Seminararbeit aus dem Jahr 1997 am Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seitdem habe es eine Reihe neuer, immer wieder überarbeiteter und kritisch begutachteter Fassungen gegeben - bis das jetzige Heft entstanden ist. Seine Ausführungen am Freitag widmete Norbert Böhnke vor allem dem Architekten von Schloss Wendgräben, Hermann Muthesius. Aus Anlass der Geburt seines Sohnes Hans-Jürgen 1909 beauftragte Hans Waldemar von Wulffen den Architekten Muthesius (1861-1927) mit dem Bau von Wendgräben. Muthesius galt als "Vermittler englischer Landbaukunst" und schuf Wendgräben "im Sinne des durch Generationen bewährten englischen Landlebens für deutsche Verhältnisse", wie Norbert Böhnke den Bauherren zitiert. 1912 ist das Herrenhaus äußerlich vollendet. In den 20er Jahren sind es auch die Innenausstattung, Garten und Park, wenn auch das nur teilweise. Mit den Besonderheiten des nach wie vor eindrucksvollen, wenn auch im Innern durch Neunutzungen teilweise veränderten Hauses und seinen Außenanlagen machte Norbert Böhnke die Gäste der Buchpräsention in einer Führung vertraut. |
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In einer kleinen Führung machte Norbert
Böhnke mit einigen Besonderheiten des Schlosses vertraut.
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Alexander von Bismarck, Norbert Böhnke
und Ulrich Petzold (v.l.) stellten die neue Wendgräben-Broschüre
vor.
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